Wolfgang Roscher, Eröffnung des Symposiums Goisern 2000

Bei der Hommage an Wolfgang Roscher vor zehn Jahren, beim Internationalen Symposium 2007 in Salzburg sammelten wir persönliche Erinnerungen an den Gründer der Internationalen Gesellschaft für Polyästhetische Erziehung. Ein Konzert mit zeitgenössischer Musik - noch unter Mitwirkung von Eva Roscher fand zu seinem Andenken statt. Beides, die Erinnerungstexte und der Konzertmitschnitt, sind in der Publikation -> "25 Jahre Internationale Gesellschaft für Polyästhetische Erziehung" erhalten und ergeben einen würdigenden und gleichermaßen aktuellen Nachruf auf Wolfgang Roscher.
Auch das Symposium virtu.real 2017 stellte im Programm Bezüge zum Werk W. Roschers her, obgleich die wache, kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit der boomenden Welt des Digitalen Thema war. Deren polyästhetische Referenzen zu zeigen, war eines der wesentliche Ziele. ->virtu.real 2017

Foto: G. Hofbauer (C) 2000

 

 

Am 7.2.17 wäre Willy Janßen 80 Jahre geworden

Willy Janßen (+ 2011), Gründungsmitglied der IGPE, wäre heuer am 7.2. 80 Jahre.

Aus diesem Anlass rufen wir einige Passagen aus dem Nachruf unseres Ehrenmitglieds Prof. Dr. Claus Thomas für Willy Janßen wach.

Willy Janßen, 2009

Für Claus Thomas war Willy Janßen

ein "Trabant von Wolfgang Roscher, der Musik und des Theaters, der künstlerischen Vermittlung, des pädagogischen Engagements, [...] und ein herzlicher Freund.

Janßen war mit dabei, als mit den päd. Veranstaltungen im niedersächsischen Münchhausen-Schloss Schwöbber die  Grundsteine für die spätere IGPE gelegt wurden sowie bei fast allen weiteren Symposien, als Verantwortungsträger im Beirat der Gesellschaft, Musiker, Darsteller bei Musiktheaterimprovisationen.

Noble Gelassenheit und Humor zeichneten den, in Ostfriesland beheimateten Grundschul-Musikpädagogen aus, der auch als Rektor und Schulaufsichtsorgan tätig war.

Janßen habe Entscheidendes zur Übertragung unserer Modelle in die Schulpraxis geleistet, dies wissenschaftlich analysiert und zu den Perspektiven der Gesellschaft eingebracht, schreibt Claus Thomas. So haben ihn vermutlich alle in guter Erinnerung, die mit ihm zusammenarbeiten durften.

G.H., Salzburg, 2017