kofomi_2019_Schachernhofkofomi#25, Bericht vom 25. Komponistenforum Mittersill

In großer Beständigkeit organisiert und leitet Wolfgang Seierl zusammen mit Martin Daske das Projekt -> „KoFoMi“, das Komponistenforum Mittersill. Es findet unter dem Motto reset vom 11. bis 18. September zum 25. (!) Mal statt.
Wolfgang Seierl zählt zu den langjährigsten Mitgliedern der IGPE. Aus der Freundschaft mit Gerhard Hofbauer und den kontinuierlichen Dialogen sind schon viele Beiträge Seierl bei den polyaisthesis-Symposien entstanden.

Aus dem Besuch von Gerhard Hofbauer am Forum entstanden bereits weitere Kontakte und Ideen (siehe Ideen-Pool zu "In den Künste zeigen, wie Natur berührt"). Die Teilnehmer*innen gaben Einblicke in ihr persönliches Oeuvre und umrissen ihr künstlerisches Vorhaben am Forum, in performances entlang des Programms und in Kooperation mit dem Bundesoberstufengymnasium Mittersill. Der Schachenhof erwies sich ein weiteres Mal als optimaler Standort für künstlerische Aktivität und Kommunikation.   

Foto: Hofbauer (2019).
Blick vom Schachernof, Mittersill
gh 2019-09-14

 

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Brunke-M. WerkverzeichnisZum 80. Jubiläumsjahr der Künstlerin präsentiert das Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz bis 1.10.2021 die Ausstellung "Gisela Brunke-Mayerhofer - Freiheit und Farbe".
G. und E. Hofbauer nahmen an der Vernissage am 10.9. teil und überbrachten die Glückwünsche der IGPE.  
Zum Thema "In den Künsten zeigen, wie Natur berührt" nahm unser langjähriges Mitglied schon vor einiger Zeit Stellung:

Auch wir Menschen sind Natur – und eigentlich sind wir Menschen es, die die Natur – ungut beeinflussen.

Das heißt für mich in Bezug auf meine Malerei: ich bin ein Teil Natur, und ich schöpfe nur aus mir, aus meiner inneren Natur. „Ich verstehe alle meine Werke als Selbstportrait, bzw. als Spiegelbild meiner selbst – im Sinne von: „Meine Bilder sind meine Farbanalogien zum Leben – zu meiner individuellen Wahrnehmung von Wirklichkeit“[1] Von daher hatte ich von Anfang an Schwierigkeit mit dem Thema: „In den Künsten zeigen, wie Natur berührt“.

Deiner Beschreibung der derzeitigen Situation stimme ich voll zu, und daraus folgt …

  • verstärkte Sehnsucht nach der verlorenen – bzw. genommenen – Freiheit,
  • geistige und aktive Strahlkraft wird rigoros gestoppt und ausgebremst.
    Alles geschlossen – keine Möglichkeit Kreativität zu zeigen und/oder zu diskutieren…
  • stattdessen nur noch Isolation und Abstand – somit natürlich auch geistig!
  • auch die Malweise – ein um- und in sich selbst Kreisen - abgekapselt auf sich selbst zurückgeworfen – auf längere Zeit gesehen ein unguter Zustand – da letztlich stagnierend und nicht zufriedenstellend!! …..

Mit herzlichen Grüßen
Gisela Brunke-Mayerhofer

[1] Zeiller, Annemarie: Einführung Urerlebnis Rot, Gelb und Blau. In: Gisela Brunke-Mayerhofer (Hg.): Gisela Brunke-Mayerhofer. Werkverzeichnis 1966-2018. München: Hirmer, 2020, S. 11–14.

Der Prachtband "Werkverzeichnis 1966-2018" bietet einen ausgezeichneten Einblick in das reichhaltige Lebenswerk von Gisela Brunke-Mayerhofer.