Migration Antalya

Die Antalya Bilim Universitesi lud Gerhard Hofbauer anfangs März 2022 ein, das Eröffnungsreferat am „International World Migration Movements Symposium“ zu halten. Der Titel des Beitrags lautete „The Diverse Phenomena of today’s Migration, Mirrored by the Education-Minded Concept of Polyaesthetics”. Wenngleich ( vielleicht besonders, weil ) sich der ästhetische Zugang zur Thematik von den mehrheitlich empirisch verfassten weiteren Beiträgen unterschied, kamen viele Konversationen und zahlreiche positive Rückmeldungen zustande. Aus einigen Kontakten könnten sich weiterführende Kooperationen ergeben. Aus polyästhetischer Perspektive eröffnete die Thematik ein weites Feld, die Motive und die individuellen wie sozial-kommunikativen Auswirkungen von Migration und ihre traditionsintegrativen Hintergründe zu reflektieren. Der Beitrag wird in der Publikation zum Symposium veröffentlicht werden.

 

 

Positionen des Entstehungsprozesses:

 

1) Dez. 2019: Konferenz des internationalen und interdisziplinären Rats von Expertinnen und Experten

 

2) September 2020: Symposium „In den Künsten zeigen, wie Natur berührt“

 

3) Sommer 2021: Videosequenzen der Studierenden der Gakugei University Tokyo

 

4) Wintersemester 2021/22: Künstlerisch-ästhetische Reflexionen der Studierenden der Kath. Fachhochschule Köln

 

5) 17.1.2022: Virtueller Dialog zwischen Tokio und Köln

 

 

In der Konferenz des internationalen und interdisziplinären Rats von Expertinnen und Experten wird Im Dezember 2019 das Thema „In den Künsten zeigen, wie Natur berührt“ formuliert und definiert.

 

Im Symposium „In den Künsten zeigen, wie Natur berührt“ werden aus internationaler Sicht die Grundlagen der Thematik erörtert. In Hohnhurst bei Kehl und online zugeschaltet tagen Ende September 2020 Expertinnen und Experten. (siehe: Events)

 

Die Studierenden von Dr. Masayuki Nakaji an der Gakugei University Tokyo veröffentllichen 2021 zum Thema „In den Künsten zeigen, wie Natur berührt“ auf der Webseite „Polyästhetische Bildung International“ www.paeb.org Videosequenzen mit eigenen Kompositionen.

 

Dr. Dr. Dietmar Jürgens von der Kath. Fachhochschule Köln führt die Studentinnen und Studenten seiner Lehrveranstaltungen "Den Alltag in Szene setzen - Polyästhetik in der Sozialen Arbeit" und "Natur als Ort der Ästhetischen Bildung" in die drei Videos von Masayuki ein.

 

Aus dem Arbeitsimpuls, sich in aller Freiheit der Wahrnehmung selbstständig mit diesen Arbeiten zu beschäftigen erwachsen ästhetische Reflexionen in Kleingruppenarbeit.

 

Im virtuellen Dialog zwischen Tokio und Köln am 17. Jänner 2022 präsentieren und diskutieren die Studierenden ihre Ausarbeitungen mit den Lehrenden und einigen geladenen Gästen der Int. Gesellschaft für Polyästhetische Erziehung. Die Veranstaltung erfährt seitens der Kath. Fachhochschule Köln reges Interesse und deutlichen Zuspruch. Der japanisch-deutsche Dialog gelingt bereichernd und ergebnisreich.  
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden wurden von Gerhard Hofbauer mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Der Bericht ist fertiggestellt. Bei Interesse kontaktieren Sie uns gern. 

 

Aus den Ergebnissen soll nach Abschluss des Projekts eine Gesamtdokumentation entstehen.

 

Interkulturelles, internationales online-Symposium, Wintersemester 2021/22 der Fachhochschule Nordrhein­ Westfalen Köln, Gakugej University Tokyo, Corvinus University of Budapest:

Was die Sinne berührt.
Ressourcen der Sinneserfahrung für ästhetische Bildung im Vergleich von Museumsbesuch und Naturerfahrung.

Ob die Natur oder die Künste, beides berührt den Menschen oft intensiv und nachhaltig. Die intensiven Eindrücke festigen sich bleibend. Den Geheimnissen um diese ästhetischen Berührungen gehen Studierende und Expert*innen in ihren Studienveranstaltungen gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Polyästhetische Erziehung nach.

 

 Symposium 2020 workshop

emblem 2020

 (C) Foto: Helge Thomas

 

Behutsam und an den gesellschaftlich aktuellen Erfordernissen ausgerichtet fand unser Symposium 2020 statt.
Unser Ehrenmitglied Claus Thomas schrieb die nachfolgende Rückmeldung. Auch alle weiteren Feedbacks sind sehr positiv.

"Mit hochkarätigen wissenschaftlichen Vorträgen, Diskussionen, Interviews, Workshops sowie künstlerischen Darbietungen und Ausstellungen war das idyllische Dorf der Ortenau rund um das Rathaus, Bürgerhaus und den historischen Meisenhof für 3 Tage Mittelpunkt der polyästhetischen Welt.

Die Beiträge aus Salzburg, Wien, Berlin, Köln, Freiburg im Breisgau, Bonn und Straßburg reihten sich zusammen mit Live-Schaltungen und Video-Meetings zu einer hochinteressanten Präsentation des Polyästhetischen Prinzips und der progressiven Vernetzung der Gedanken und Verfahren mit den gegenwärtigen Perspektiven verwandter Wissenschaftsgebiete.